Trockene Moorböden sind ein Problem für die Natur. Denn für viele bedrohte Tier- und Pflanzenarten sind die feuchten Moore ein bedeutender Lebensraum.
Auch für den Klimaschutz spielen sie eine sehr wichtige Rolle: Der Torf hält in seiner Erde Gase fest, die schädlich für die Umwelt sind. Es gibt also viele gute Gründe, die verbliebenen Moore zu schützen und neue Moore wachsen zu lassen.
Das geht am besten, indem man die trockenen Moorböden wieder vernässt. Die vielen Gräben, die die Menschen angelegt haben, werden zugeschüttet. Damit das Wasser auch auf den Moorflächen bleibt, werden Dämme gebaut.
Nach und nach wachsen so wieder Torfmoose im Moor. Auch Pflanzen und Tiere siedeln sich wieder an. Das dauert allerdings viele Jahre, also heißt es: Geduld!